Allerdings haben die günstigen Prepaid-Flatrates nicht nur Vorteile: So gibt es die Angebote derzeit nur in den Netzen von o2 und E-Plus. Der Netzausbau für das mobile Internet und damit auch die verfügbaren Übertragungsgeschwindigkeiten liegen bei diesen Netzen noch hinter T-Mobile und Vodafone zurück. So gibt es bei E-Plus - bis auf einige örtliche Ausnahmen - derzeit nur Geschwindigkeiten bis maximal 384 kBit/s, während bei anderen bereits Übertragungsratenwie am heimischen DSL-Anschluss mit bis zu 7 MBit/s möglich sind. Bevor sich ein Kunde für eine Datenflatrate entscheidet, sollte er das Netz des betreffenden Anbieters dort testen, wo er das mobile Internet am meisten nutzen möchte - etwa mit der SIM-Karte eines Bekannten -, um festzustellen, welches Netz dort gut verfügbar ist.
Neben Preis und Netz sollten auch weitere Kriterien bei der Auswahl einer Datenflatrate eine Rolle spielen. Dazu zählen etwa die Auflademöglichkeiten bei Prepaid-Tarifen oder ob der Tarif auch ohne einen Surfstick erhältlich ist, wenn die Hardware schon vorhanden ist. Wichtig ist auch der Abrechungstakt: Während bei einigen Angeboten immer 10-kByte-Blöcke berechnet werden, sind es bei anderen 400-kByte-Blöcke. Je kleiner die Abrechnungsschritte, desto länger kann die Flatrate mit schneller Übertragungsgeschwindigkeit genutzt werden. Denn diese wird nach einem bestimmten verbrauchten Volumen vom Anbieter stark heruntergesetzt.