Übertragungsraten wie vor zehn Jahren sind bei Internetzugängen in ländlichen Gebieten oft noch die Regel, teils sogar in der Nähe von Großstädten, berichtet das Internetportal online-tarife.de. Die Investitionen für die vergleichsweise wenigen Kunden lohnen sich für die DSL-Betreiber nicht. Während die Bundesregierung bis Ende 2010 jeden Haushalt mit einem Breitbandanschluss versorgen will, bieten Mobilfunkanbieter mit UMTS in vielen Gebieten bereits heute eine echte Alternative.
Vielerorts ist das UMTS-Netzes mit dem schnellen Standard HSDPA ausgerüstet, der Downloadgeschwindigkeiten bis zu 7,2 Mbit/s ermöglicht. Zusammen mit preisgünstigen und einfach zu installierenden Surfsticks ist Breitband-Internet hier in vielen Fällen schon heute möglich.
Die tatsächlich erreichte Geschwindigkeit des Funkinternets hängt
dabei vom Netzbetreiber, dem verwendeten Surfstick und dem eigenen
Standort ab. Es empfiehlt sich, vor dem Kauf eines UMTS-Surfsticks
zunächst die Netzabdeckung am eigenen Wohnort über die Website des
Netzbetreibers zu prüfen. Im besten Fall testet man mit der
Datenkarte eines Bekannten die Empfangsleistung vor Ort, bevor man
einen Vertrag abschließt.