Fax digital in Zeiten von All-IP

Technik
Das Fax erlebte in den 1970er und 1980er Jahren seinen Erfolg. Seit der Zeit des Internets verschwindet das Fax wieder aus Büros und Privatwohnungen - ausgestorben ist es jedoch noch nicht. Die Umstel... [weiter]

Beim Kauf von Billig-Handys auf ein Modell ohne SIM-Lock und Kamera achten

Wer ein günstiges Handy ohne Vertrag sucht, sollte zu einem Modell ohne so genannten SIM-Lock greifen. Denn in den Prepaid-Packs der Netzbetreiber stecken fast immer Geräte, die per SIM-Lock an das jeweilige Netz gebunden sind. Der große Nachteil für Kunden besteht darin, dass die Gesprächsgebühren hier vergleichsweise hoch sind und ein Anbieterwechsel erst nach zwei Jahren oder gegen eine Entsperr-Gebühr möglich ist. "connect" rät stattdessen, das Handy auf eigene Faust zu kaufen und mit einer SIM-Karte eines Discount-Anbieters auszustatten. Dabei sollten Anwender auch auf eine eingebaute Kamera verzichten, da sich diese Modelle laut "connect" durch ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen.

Gute Marken-Handys ohne Vertrag, SIM-Lock und Kamera sind bereits für weit unter 100 Euro erhältlich. Das zeigt der "connect"-Praxistest von zehn aktuellen Modellen zwischen rund 50 und 150 Euro. Das Nokia 1110i (rund 50 Euro) hat ein Adressbuch mit Speicher für 200 Nummern an Bord und bietet Platz für 60 SMS-Nachrichten. Mit seinen großen Tasten, kontrastreicher Schrift vor hell beleuchtetem Monochrom-Display und leicht verständlichem, animiertem Menü eignet sich das Handy besonders für Senioren und Menschen mit Seh- oder Leseschwäche.

Wer ein Farb-Display bevorzugt und auch Funktionen wie Bild-Nachrichten (MMS) und Freisprechen nutzt, ist mit dem Sony Ericsson J220i (circa 80 Euro) gut beraten. Das Modell speichert bis zu 500 Kontakte und 200 SMS-Nachrichten und zeichnet sich durch eine übersichtliche Tatstatur sowie eine einfache Bedienung aus. Einen Minuspunkt gibt es für die schlecht beleuchteten Gesprächstasten.

Noch mehr Funktionen hat das Motorola W220 zu bieten, für das Nutzer rund 95 Euro investieren müssen. So verfügt das Modell des US-amerikanischen Herstellers über ein eingebautes UKW-Radio samt Headset und erlaubt neben dem Versand von MMS-Nachrichten auch Internetverbindungen via WAP (Wireless Application Protocol). Nachholbedarf besteht allerdings noch in Sachen Menüführung, die recht kompliziert ist und relativ viel Einarbeitungszeit erfordert.

[Quelle: connect Telekomm.magazin]
nlg