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Fotohandys für Grundschul-Kids völlig unsinnig

Kleine Mädchen, die sich kleiden wie Popstars, und Jungs, die souverän ein iPhone bedienen: Kindheit wandelt sich wie sich die Gesellschaft wandelt. Für das Jahr 2010 bedeutet dies, dass sich Mädchen und Jungen immer öfter kleiden und verhalten wie kleine Erwachsene, berichtet die Zeitschrift ELTERN FAMILY.

In dem Artikel macht die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Pfeiffer deutlich, dass für diesen Wandel nicht die Kinder verantwortlich sind: "Wenn heute Industrie und Werbung bestimmte Dinge als für Kinder erstrebenswert darstellen, sind die Erwachsenen, das heißt die Gesellschaft dafür verantwortlich, wenn passiert, was man bereits aus dem Mittelalter kennt - dass Kinder kleine Erwachsene sind."

Eine aktuelle Umfrage unter Elternfamily.de-Userinnen hat ergeben, dass es 66 Prozent völlig übertrieben finden, wenn bereits Grundschüler ein Fotohandy, einen iPod oder ein Notebook haben. 13 Prozent finden es gut, wenn Kinder im Umgang mit Laptop & Co. möglichst früh bewandert sind, 21 Prozent würden ihrem Kind eines der drei Produkte kaufen.

Erziehungsexperten raten Eltern, dem, was heute auf Kinder einstürmt, nicht zu wenig Widerstand entgegenzusetzen, in Ruhe abzuwägen und bei bestimmten Dingen auch zu sagen: "Jetzt - noch - nicht!" Dabei gehe es nicht darum, eine Vorstellung von Kindheit zu etablieren, die mit der gesellschaftlichen Entwicklung nicht mithält. Prof. Dr. Ursula Pfeiffer in ELTERN FAMILY: "Es gibt ja nicht automatisch die frühere, bessere Kindheit. Kindheit, die für Kinder gut ist, brauchte gestern und braucht heute Schlüsselpunkte, die für Kinder gut sind: Fürsorge, Aufmerksamkeit, Verständnis, Liebe und Schutz. Wenn das durch die Entwicklungen der Erwachsenengesellschaft gefährdet ist, wird es schwierig."

[Quelle: Gruner+Jahr, ELTERN family]
nlg