zurück zur Homepage
 


eSIM nimmt Fahrt auf: Telekom Netz verbindet eBike und Fahrer mit dem WebeSIM nimmt Fahrt auf: Telekom Netz verbindet eBike und Fahrer mit dem Web

Technik
Das eBike streamt direkt von der Strecke, das Auto erkennt den Tarif seines Fahrers und das Handy kann beim Joggen mit der Smartwatch zuhause bleiben: auf dem Mobile World Congress 2018 in Barcelona s... [weiter]

Kombination aus Prepaid-Karte und Handy häufig günstiger

Viele Verbraucher nutzen einen Vertragsabschluss oder eine Vertragsverlängerung bei einem Mobilfunkanbieter, um ein scheinbar vergünstigtes aktuelles Handy zu bekommen. Doch die Kombination aus Laufzeittarif und Handy ist in vielen Fällen teurer, als es auf den ersten Blick aussieht. "Wer einen Vertrag mit vergünstigtem Handy wählt, zahlt dafür eine höhere monatliche Grundgebühr. Umgerechnet auf die Vertragslaufzeit von 24 Monaten ist das insgesamt häufig teurer, als wenn der Kunde beispielsweise die Karte eines Prepaid-Discounters nutzt und sich das Handy unabhängig davon kauft", sagt Thorsten Neuhetzki vom Onlinemagazin teltarif.de.

Um herauszufinden, ob sich ein Vertrag mit subventioniertem Handy lohnt, sollten sich Verbraucher zunächst Gedanken über ihr Nutzungsverhalten machen. Für jemanden, der beispielsweise viel und hauptsächlich ins Festnetz telefoniert, mal SMS verschickt und Gespräche in andere Netze führt, kann sich eine Festnetzflatrate lohnen. Ein Vergleich von teltarif.de auf Basis dieses Nutzerprofils zeigt: In den meisten Fällen ist es günstiger, die Prepaid-Variante zu wählen und das Handy im Onlineshop zu kaufen. Bei T-Mobile etwa fallen für einen passenden Flatratetarif mit dem Sony Ericsson W760i über zwei Jahre rund 1343 Euro an. Beim Discounter simply, der ebenfalls im T-Mobile-Netz funkt, sind es inklusive dem separat gekauften Handy fast 432 Euro weniger. Eine Betrachtung der Angebote unabhängig vom Netz ergibt sogar ein Sparpotential von 600 Euro. Bei einem Preisvergleich sollten deshalb nicht nur der Handypreis, sondern auch weitere Kosten wie Grundgebühr, Minuten- und SMS-Preise oder gegebenenfalls das Netz berücksichtigt werden.

"Ein Vertrag mit subventioniertem Handy lohnt sich vor allem dann, wenn der Kunde neben einem neuen Handy ohnehin einen Vertrag haben möchte - weil er etwa Wert auf eine Festnetznummer, ein SMS- oder ein Datenpaket für das mobile Internet legt", so Neuhetzki. In diesen Bereichen gibt es bei den Netzbetreibern zurzeit noch deutlich mehr Auswahl als bei den Prepaid-Discountern.

[Quelle: teltarif.de Onlineverlag]
nlg