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Technik
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Android-Sicherheit: Welche Sicherheitseinstellungen schützen vor Datenmissbrauch?

Android Sicherheitseinstellungen

Android-Sicherheitslücken können in der Regel durch ein Update geschlossen werden. Das Betriebssystem des Mobilgeräts immer aktuell zu halten ist der wirksamste Schutz vor Datenmissbrauch.

Erhöhtes Risiko für Angriffe auf das Betriebssystem

Mit einem Marktanteil von mehr als 80 Prozent ist das Android-System die meist verwendete Software für Mobilgeräte. Durch herstellerspezifische Anpassungen und Sicherheitseinstellungen können Smartphones zuverlässig geschützt werden. Da das Android-Betriebssystem nach dem Open Source Prinzip funktioniert, haben führende Smartphone-Hersteller die Möglichkeit, die Menüstruktur zu verändern oder bestimmte Apps zu installieren, um ihren Android-Geräten einen individuellen Touch zu verleihen. Andererseits wird Android von Drittanbietern genutzt und kann für mehrere Millionen App-Versionen aller Bereiche verwendet werden. Aufgrund der enormen Verbreitung dieser freien Software steigt jedoch das Risiko für Angriffe auf das Betriebssystem. Unerkannte Sicherheitslücken können deshalb zu Datendiebstahl oder Kontrollverlust führen. Mit einigen Security-Tipps können Sicherheitseinstellungen optimiert und Mobilgeräte vor Datenmissbrauch geschützt werden. Zu den wichtigsten Maßnahmen, um die Sicherheit bei Android-Smartphones zu erhöhen, sollten regelmäßig Android-Updates installiert werden. Stetige Updates reduzieren das Angriffsrisiko erheblich. Der aktuelle Stand des Sicherheitspatches wird unter der Menüauswahl "über das Telefon" abgerufen. Obwohl das letztinstallierte Update angezeigt wird, ist nicht sichergestellt, ob ältere Updates fehlen und dadurch bedingte Sicherheitslücken weiterbestehen. Deshalb wird die zusätzliche Installation einer Antivirus-Software empfohlen, um mobile Endgeräte vor Malware zu schützen.

Sicherheitslücken schließen

Einer der Gründe für Malware-Sicherheitslücken sind die zahlreichen Android-Versionen unterschiedlicher Smartphone-Hersteller. Der Systembetreiber hat deshalb keine Möglichkeit, Updates oder Android Security Patches zentral zu verteilen. Zunächst werden die Patches an die Chip-Hersteller weitergegeben, die diese wiederum an die diversen Smartphone-Hersteller weiterreichen. Zur Erhöhung der Sicherheit ist es sinnvoll, eine automatische Aktualisierung aller Mobile Apps einzurichten. Mit der automatisierten App-Aktualisierung erhöht sich nicht nur die Android-Sicherheit, sondern auch die Performance des Mobilgeräts. Die aktuellste App-Version kann durch Aktivieren der Funktion "automatische App-Updates" heruntergeladen werden. Dabei besteht die Auswahlmöglichkeit, automatische App- und Software-Updates nur über WLAN zuzulassen, sodass kein App-Update vergessen wird. Abhängig vom monatlichem Inklusivvolumen des Mobilfunktarifs kann die automatische App-Aktualisierung über WLAN die beste Wahl sein, damit das Smartphone vor Sicherheitslücken geschützt wird. Um die besten Handytarife zu finden, ist es sinnvoll, das eigene Nutzer- und Kommunikationsverhalten zu beobachten und vorab unterschiedliche Tarifmodelle miteinander zu vergleichen. Abhängig davon, wie häufig das Smartphone zum Telefonieren, SMS versenden oder zur Online-Kommunikation genutzt wird, kommen Mobilfunkunternehmen, die unterschiedliche Tarife und Vertragsmodelle anbieten, infrage. Natürlich können Apps auch manuell aktualisiert werden, allerdings besteht dabei das Risiko, wichtige Updates zu übersehen und zu vergessen. Aus Sicherheitsgründen sollte die Android-Funktion "Installation von Apps unbekannter Herkunft" deaktiviert werden. Damit wird gleichzeitig sichergestellt, dass ausschließlich offiziell verfügbare Apps, die höchsten Sicherheitsstandards unterliegen, auf den mobilen Endgeräten installiert werden können. Darüber hinaus wird auch ein Scan der App-Berechtigungen empfohlen, da bestimmte Apps möglicherweise Zugriff auf Standortdaten oder die Handy-Kamera haben, obwohl dies nicht notwendig ist. Bereits vor der Installation einer App sollten die Berechtigungsdetails im Google Play Store geprüft werden. Die Berechtigungen bereits installierter Apps können im Menüpunkt "Apps" unter "Einstellungen" nochmals kontrolliert werden. Allein durch Abstellen des Standortverlaufs kann die Speicherung des Standortverlaufs jedoch nicht unterbunden werden. Damit auch bei Google-Suchen der Standort nicht gespeichert wird, müssen die Web- und App-Aktivitäten unter Daten und Personalisierung ebenfalls pausiert werden.
[pl, Foto: © Pacific24 via Pixabay (CC0)]
nlg