zurück zur Homepage
 


eSIM nimmt Fahrt auf: Telekom Netz verbindet eBike und Fahrer mit dem WebeSIM nimmt Fahrt auf: Telekom Netz verbindet eBike und Fahrer mit dem Web

Technik
Das eBike streamt direkt von der Strecke, das Auto erkennt den Tarif seines Fahrers und das Handy kann beim Joggen mit der Smartwatch zuhause bleiben: auf dem Mobile World Congress 2018 in Barcelona s... [weiter]

Wie Sie Ihre Daten vor Hackern schützen können


Hacker sind ein globales Problem geworden und längst nicht mehr nur öffentliche Einrichtungen oder große Zentralrechner sind davon bedroht. Stattdessen geraten auch Privatpersonen mehr und mehr in den Fokus von Hackerbanden, die sich durch illegalen Datenklau bereichern wollen. Aber wie ist das möglich und vor allem: Was schützt wirklich vorm Hackerangriff? Immerhin wird auch Deutschland immer mobiler und die meisten Menschen machen Bankgeschäfte, Einkäufe und vieles mehr direkt vom Smartphone oder Computer aus.

Smartphones und PCs sind Hacker gefährdet

Mehr als 900 Millionen Android Smartphones sind laut einer Sicherheitsfirma Israels davon bedroht, Opfer eines Hackerangriffs zu werden. Kriminelle könnten dann die Daten abgreifen oder Zugriff auf das Mikrofon und die Kamera erlangen. Systemlücken sind für Handynutzer eine kaum zu bändigende Gefahr, doch es gibt Abhilfe. TotalAV ist eine tolle Antivirensoftware für den PC, doch auch fürs Smartphone gibt es entsprechende Lösungen.

Neben technischer Lösungen, die eine der effizientesten Möglichkeiten darstellen, sich selbst vor Hackern zu schützen, gibt es weitere Optionen, die vom Nutzer selbst abhängen.

Hackerangriffe steigen immer weiter an

Das Jahr 2021 war ein Rekordjahr für Angriffe durch Hacker, vor allem Ransomware, eine Software für Erpresser, wird immer publiker. Der Hacker sperrt den Zugriff auf den Computer (oft bei Behörden und Unternehmen) und erpresst Geld. Wird die Summe bezahlt, wird das System wieder freigeschaltet. Wird sie nicht bezahlt, gehen möglicherweise wertvolle Unternehmensdaten verloren oder werden, entgegen dem Datenschutz, geleakt. Für Unternehmen eine komplette Katastrophe, die sogar die Existenz bedrohen kann.

Bei Unternehmen ist es die IT-Abteilung, die für die Sicherheit des Betriebs sorgt, im privaten Umfeld sind Sie es aber selbst! Und Sie haben einige Möglichkeiten, wie Sie sich gegen Hacking zu Wehr setzen können.

Einfallstor Passwort - noch immer ein Risiko

Sie ändern Ihr Passwort regelmäßig? Es besteht aus Buchstaben, Zahlen und Zeichen und Sie haben Schwierigkeiten, es sich selbst zu merken? Dann sind Sie leider in der Minderheit. Denn nach wie vor war 2020 und 2021 das am häufigsten genutzte Passwort der Welt "123456". Es mag wie ein Scherz klingen, doch trotz aller Warnungen und Mahnungen wird dieses Passwort seinen Spitzenplatz nicht räumen wollen.

Dabei sind sichere Passwörter die Grundbasis dafür, wie Sie Ihre Daten vor Hackern schützen können. Speichern Sie diese Passworte auch nicht auf Ihrem PC, sondern legen Sie sich ein Notizbuch zu, was nicht über die Cloud und nicht über Ihr System abgerufen werden kann.

Zudem sollten Sie, wo immer möglich, zur doppelten Sicherheit, die 2-Wege-Authentifizierung nutzen. Hierfür ist es zum Beispiel bei einem Login nötig, dass Sie einen zusätzlichen Code verwenden, der auf Ihr Handy geschickt wird. Um sich komplexe Login-Prozesse zu ersparen, wenn Sie sich am Ihrem sicheren heimischen Rechner befinden, können Sie vertrauenswürdige Geräte auswählen. Dort können Sie sich einloggen, ohne sich zuvor zu verifizieren.

Technik und Know-How als beste Kombi

Um sich vor Hacker Angriffen zu schützen brauchen Sie zwei Dinge. Technische Hilfe in Form einer hochwertigen Security Software und ein wenig Know How. Sie müssen kein IT-Experte werden, doch Kenntnisse über die größten Schwachstellen, über die Wichtigkeit von Updates und die Möglichkeiten, die Ihnen Sicherheitssoftware bietet, sollten Sie sich unbedingt aneignen, wenn Sie sorglos im Internet surfen wollen.
[rq, Foto: Guy Shapira | Dreamstime.com]
nlg