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Security-Suiten für Android

Angesichts von Erpressungs-Trojanern, gehackten Banking-Apps und Sicherheitslücken wie Stagefright steigt das Bedürfnis vieler Handy-Nutzer, auch ihr Android-Gerät mit einer Security-Suite zu schützen. Doch diese Tools halten selten, was sie versprechen. Sie gaukeln oft eine trügerische Sicherheit vor, schreibt das Computermagazin c"t in seiner aktuellen Ausgabe.

c"t-Redakteure Stefan Porteck und Alexander Spier haben sechs Security-Suiten von renommierten Anbietern getestet. Avast, Avira, G-Data, Kaspersky, McAfee und Norton versprechen einen Rundumschutz mit Malware-Scanner, Phishing-Filter und Diebstahlschutz. Zwar erkannten alle eindeutige Malware, warnten jedoch meist erst nach der Installation der befallenen App.

Außerdem bieten viele Security-Suiten Funktionen an, die überflüssig erschienen, denn sie lassen sich oft mit den Android-Bordmitteln erledigen. So kann man mit dem Android-Gerätemanager von jedem PC oder Mobilgerät aus ein verlorenes Tablet oder Smartphone orten und bei Verlust sensible Daten aus der Ferne löschen.

Ein weiterer Nachteil der Security-Suiten ist, dass sie die Risiken häufig falsch einschätzen. Harmlose Apps werden als Bedrohung gebrandmarkt, andere Gefahren zu lasch beurteilt. Darüber hinaus reißen sich viele Suiten bis zu 200 MByte des Arbeitsspeichers dauerhaft unter den Nagel, was zu spürbaren Leistungseinbußen führen kann.

Nach Ansicht der Redakteure sind die Schutzmechanismen des Android-Systems und die Kontrollen im Play Store in den meisten Fällen ausreichend. Der Nutzer sollte allerdings vermeiden, Apps aus Drittquellen zu installieren und sich vor der Installation die eingeforderten Rechte genau anschauen. So erspare man sich unnötige Kosten und die Verunsicherung durch zusätzliche Sicherheits-Apps.

[Quelle: Heise Medien Gruppe GmbH & Co KG]
nlg