Mobilfunkvertrag: Junge Verbraucher geben doppelt so viel aus wie Senioren

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Je älter ein Verbraucher, desto geringer sind seine durchschnittlichen Ausgaben für einen Handyvertrag. Unter 30-Jährige bezahlen im Schnitt 28,34 Euro pro Monat für das mobile Telefonieren und Surfen... [weiter]

Hat die SMS Chance zu Überleben?

Es wird erwartet, dass die Umsätze durch SMS ab 2017 zurückgehen werden. Auch wenn einige bereits den Tod der SMS vorhersagen, ist es trotzdem noch ein weithin genutztes Werkzeug. In den letzten Jahren wurden OTT-Apps (Over-the-top-Content, die Bereitstellung von Medieninhalten über das Internet ohne die Nutzung eines Betreibers wie Whatsapp) mehr und mehr genutzt, doch diese erfordern die Nutzung von Daten, die in vielen Bereichen der Welt nicht zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite haben SMS in A2P (Application-to-Person, Geschäftsnachrichten) einen Verbündeten gefunden, der die Umsätze auf der Anbieterseite steigert.

A2P hilft SMS dabei, Umsätze zu schaffen, die an OTT verlorengegangen sind.

Es wird erwartet, dass SMS mehr als 100 Milliarden $ Umsatz im Jahr 2014 erzeugen, dies entspricht 50 Mal dem Gesamtumsatz von allen Instant-Messaging-Services auf Mobiltelefonen (MIM). Analysten haben vorhergesagt, das der SMS-Markt auch weiterhin bedeutend größere Umsätze erzeugen wird als MIM, zumindest bis 2017 - ab dann wird erwartet, dass Umsätze durch SMS fallen werden.

Eine wichtige Einnahmequelle der SMS-Industrie sind Unternehmen. Sie versuchen, mit ihren Kunden in Kontakt zu treten und über den SMS-Kanal mit den Betreibern in Kontakt zu kommen, um der Messaging-Welt die Möglichkeit zu geben, neue Umsatzströme zu sichern. Einige der Branchen, die A2P zu ihrem Vorteil nutzen, sind Banken und Finanzen, Transport, Gesundheit, Einzelhandel und Lieferdienste.

[Quelle: Capacity Media]
nlg