Nachhaltigkeit bei Smartphones ist die Ausnahme

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Die Branche der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ist mitverantwortlich für immer größere Schrottberge, kürzere Nutzungszyklen und steigende Ressourcenverbräuche - Einige Positivbeispi... [weiter]

Mobilität - W-LAN unterwegs

Ob an Flughäfen, Bahnhöfen, Universitäten, in Cafés, Kaufhäusern oder im Englischen Garten in München, immer mehr Hotspots sprießen aus dem Boden, die flexiblen und mobilen Zugang zum Internet mit allen seinen Möglichkeiten erlauben. Europaweit existieren derzeit laut der Unternehmensberatung Frost & Sullivan rund 20.000 Stück (Stand April 2004). Anfang März 2003 hatten bundesweit gerade mal 230 Hotspots ihren kommerziellen Betrieb aufgenommen; Ende 2003 waren es bereits knapp 1.000. Dies zeigt den Boom dieser Technologie. Eine aktuelle Übersicht über Hotspots in Deutschland finden Interessierte unter www.mobileaccess.de oder www.mobilmedia.net.

Außer Geschäftsleuten nutzen auch immer mehr Privatpersonen die Vorteile des drahtlosen Funknetzes über mobile Endgeräte wie PDAs, Mobiltelefone und Notebooks: E-Mails können im Café oder Park beantwortet werden und am Flughafen oder Bahnhof lässt sich die Wartezeit sinnvoll nutzen. Die Lufthansa plant, neben den Business Lounges rund 80 Langstreckenjets mit W-LAN auszurüsten. Damit können Fluggäste in Zukunft über den Wolken E-Mails bearbeiten oder sich via Web über Wetter, Unterkünfte sowie kulturelle Veranstaltungen am Ziel informieren. Weitere Services, beispielsweise Videoclips oder Musikdateien, wollen Medienunternehmen den Endverbrauchern bald über die drahtlose Funkverbindung mit der schnellen Datenübertragungsrate liefern. Außerdem ist Telefonieren über W-LAN günstiger. Überall dort, wo W-LAN-Netze über Hotspots zur Verfügung stehen, wählt sich das Handy mit integriertem W-LAN in diese Funknetze ein. Hier arbeitet der Infrastrukturbereich von Motorola eng mit den Netzbetreibern zusammen, um ein reibungsloses Zusammenspiel von W-LAN und GSM/GPRS zu gewährleisten. Ist kein Hotspot in der Nähe , schalten die Mobiltelefone automatisch ohne Störungen auf GPRS- oder UMTS-Netze um. Ein weiterer Schritt zur Seamless Mobility. Diese Vorteile lassen sich auch über Notebook oder PDA nutzen, we nn diese mit einer entsprechenden Telefonie-Software ausgestattet sind (Softphone). Die Hände bleiben beim Telefonieren frei, wenn über Bluetooth ein Headset angeschlossen wird. Bluetooth-Verbindungen sind speziell für kurze Strecken bis zu zehn Metern zwischen zwei Geräten geschaffen. Die neue Bluetooth-Generation wird einen Radius von bis zu 100 Metern zulassen. Generell ist die Datenübertragung bei Bluetooth mit 1 MBit/s wesentlich langsamer als bei W-LAN.

Die Nutzung von W-LAN-Diensten wird unterschiedlich abgerechnet: Mobilfunkanbieter, die eigene Hotspots betreiben, rechnen die Nutzung durch ihre Kunden über die Handyrechnung ab. Außerdem lässt sich der Zugang mit Kreditkarte oder Prepaid-Card bezahlen. Bei Letzterer wird die frei gerubbelte Geheimnummer beim Öffnen des Internet-Browsers automatisch abgefragt, bevor der Zutritt ins Web gewährt wird.

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Telematik. So können MP3-Files über W-LAN vom mobilen Endgerät auf den MP3-Player im Auto übertragen werden. Über Bluetooth könnte ein Handheld (PDA oder Mobiltelefon) das Multimediaangebot im Wagen auch steuern. Werkstätten könnten dank W-LAN im Fahrzeug schon Diagnosen während des Einfahrens auf den Hof durchführen. Dies würde dem Fahrer und der Werkstatt Zeit sparen. Erste Ergebnisse stünden schon beim Betreten des Empfangs zum Abruf bereit.




Quelle: Motorola