Nachhaltigkeit bei Smartphones ist die Ausnahme

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Die Branche der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ist mitverantwortlich für immer größere Schrottberge, kürzere Nutzungszyklen und steigende Ressourcenverbräuche - Einige Positivbeispi... [weiter]

Datenkrake Facebook

Kaum ein anderes Unternehmen weiß so viel über seine Nutzer wie Facebook. Mit jedem Klick erfährt das soziale Netzwerk mehr und verwandelt diese Informationen mittels personalisierter Werbung in bares Geld. Wann immer ein Nutzer einen Link oder Kommentar postet, jemanden auf einem Foto markiert oder seine Lieblingsband mit einem "Like" versieht, gibt er Facebook Informationen über sich preis. Mit Hilfe dieser Daten kann Facebook seine Nutzer dann sehr zielgenau mit Werbung ansprechen - ein einträgliches Geschäft für das Unternehmen, das den Großteil seines Umsatzes durch Werbung macht. Die Auswirkungen dieser Datensammelwut sieht man jedoch nicht nur in der Werbung. Die Daten beeinflussen, mit wem Sie in Kontakt kommen, wie andere Sie sehen und welche Inhalte Sie zu sehen bekommen; mitunter wirken sie sich auf wichtige Lebensentscheidungen aus, etwa bei der Wohnungs- und Jobsuche. Umso wichtiger sei es, hin und wieder zu kontrollieren, welche Daten das Netzwerk über die eigene Person speichert und diese gegebenenfalls zu korrigieren. Facebook bietet zur Kontrolle der eigenen Daten verschiedene Einstellmöglichkeiten an. So ist im Aktivitätenprotokoll minutiös aufgelistet, was man wann gemacht hat. Jeder Eintrag lässt sich editieren oder löschen. In den Werbeeinstellungen kann man sehen, welche Interessen Facebook dem User zuschreibt, und auch diese Daten löschen. In den Einstellungen der Chronik kann man schließlich festlegen, dass nur Freunde auf der eigenen Chronik posten dürfen und auch nur diese die eigenen Posts sehen. Laut Bager sollte jeder grundsätzlich eine Faustregel bei der Benutzung von digitalen Medien beherzigen: Alles, was man veröffentlicht, sollte man auch Fremden auf der Straße zeigen können.
nlg