Globale Smartphone-Nachfrage auf Höchststand

Schlagzeilen
Die weltweite Smartphone-Nachfrage lag im zweiten Quartal 2017 bei 347 Millionen Geräten. Das entspricht einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Schwellenländer Asiens waren mit einem A... [weiter]

Callthrough und Sparvorwahlen

Sparvorwahlen für das Handy

Sparvorwahlen sind aus technischer Sicht nichts anderes, als Anbieter, die den Anrufer zu einer gewünschten Rufnummer weiterleiten. Der Clou dabei ist, dass die Verbindung zu diesem Anbieter und die Weiterleitung zum gewünschten Gesprächsteilnehmer zusammen immer noch günstiger ist, als der direkte Anruf.

Der Weg über Voice-over-IP

Realisiert werden diese günstigen Callthrough-Preise meistens mit verhältnismäßig günstigen Verbindungen über das Internet - also VoIP. Weder der Angerufene noch der Anrufer muss dabei selbst einen Internetanschluss benutzen. Das macht der Anbieter der Sparvorwahl. Ein so vermitteltes Gespräch geht also zunächst über die normale Telefonverbindung zum Anbieter, von dort über das Internet ins das Zielnetz des Angerufenen und von dort wieder zurück ins Mobilfunknetz, wo letztendlich der Gesprächspartner am Handy ist.

Call-by-Call

Aus den Endzeiten des früheren Telekom-Monopols kennen wir diese Callthrough-Nummern als Call-by-Call. Schon damals waren nicht etwa günstigere Einkaufspreise der Grund für deutlich geringere Minutenpreise. Von Beginn an liefen diese Verbindungen in aller Regel über günstigere VoIP-Verbindungen. Auf dem Handy konnte sich diese Technik allerdings erst viel später durchsetzen, da allein die Verbindung vom Handy zum Call-by-Call-Anbieter so teuer war, dass sich der Aufwand nicht mehr lohnte.

Seit dem Wegfall des Telekom-Monopols gerät der Ausdruck "Call-by-Call" zunehmend in Vergessenheit. Letztendlich steckt hinter den heutigen Sparvorwahlen aber nicht anderes. Ein anderer Begriff hierfür ist:

Callthrough für das Handy

Das Prinzip von Callthrough ist auch hier das selbe: Jeder Anbieter hat eine eigene Einwahlnummer, die der Anrufer anwählt. Nach der Eingabe der Zielrufnummer wird nun von hier aus computergesteuert eine weitere Verbindung aufgebaut. Eine Callthrough-Anbieter ermöglichen diesen Service erst nach einer vorherigen Anmeldung, dafür erhält man meist eine normale und günstig zu erreichende Festnetznummer. Wer am Handy also eine Festnetz-Flatrate besitzt, telefoniert quasi kostenlos.

Anbieter ohne vorherige Anmeldung müssen sich die Kosten für ihren Service anderweitig wieder beschaffen. Hier ruft man z.B. über 01805-Nummer auch ihne Anmeldung an. Der Minutenpreis für diese Sonderrufnummern liegt mit bis zu 42 Cent zwar recht hoch, ist aber immer noch günstiger als ein direktes Telefonat in fernere Länder.

Auf der Suche nach dem richtigen Callthrough-Anbieter sollten Sie aber nicht nur auf den Preis pro Minute achten. Auch der Abrechnungstakt und eine Tarifansage spielen eine Rolle. Telefoniert mal häufiger nach Asien, so wird auch die Verbindungsqualität zunehmend wichtiger. Spart der Anbieter hier selbst zu sehr, kommt es öfter zu schlechteren Tonqualitäten oder gar Verbindungsabbrüchen.

Callthrough Anbieter

Die beiden Platzhirsche im Callthrough-Markt sind Sparruf und Kisstel. Einige weitere Anbieter mit ausgewählten Vergleichspreisen haben wir hier aufgelistet:

Anbieter Tarifansage D Festnetz D Mobil USA Thailand
Pennyphonenein3,9 Ct/Min-3,9 Ct/Min9,0 Ct/Min
wooplaja3,9 Ct/Min14,0 Ct/Min3,9 Ct/Min3,9 Ct/Min
sparcallja9,0 Ct/Min9,0 Ct/Min9,0 Ct/Min9,0 Ct/Min
phonebizja3,9 Ct/Min14,0 Ct/Min3,9 Ct/Min3,9 Ct/Min
Onetelnein3,9 Ct/Min14,0 Ct/Min3,9 Ct/Min3,9 Ct/Min
3U Telecomja3,9 Ct/Min14,0 Ct/Min3,9 Ct/Min3,9 Ct/Min


Bei allen aufgelisteten Anbietern besteht mindestens eine 60/60-Taktung und es ist keine Anmeldung erforderlich. Die nötigen Einwahlnummern hängen in der Regel jedoch vom Ziel ab. (Stand: Mai 2011)
[le]