Per NFC: Online-Ausweis ohne Kartenlesegerät nutzen

Technik
Die Nutzung der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises bzw. des elektronischen Aufenthaltstitels ermöglicht einen medienbruchfreien und dabei sicheren Identifikationsnachweis im Internet. Neben... [weiter]

Smartphones gegen Schnüffler absichern

Dem Überwachungswahn von Geheimdiensten ist man nicht hilflos ausgeliert. Einige Änderungen an der Konfiguration von Internet-Browser oder Smartphone helfen bereits. Wer in der digitalen Welt allerdings weitgehend anonym bleiben will, muss schon einigen Aufwand betreiben, schreibt das Computermagazin c't.

Der Überwachungsskandal und beinahe täglich neue Enthüllungen machen vor allem eines deutlich: Das demokratische Grundprinzip der Unschuldsvermutung hat in der digitalen Welt praktisch keinen Bestand mehr - jeder ist erst mal verdächtig. Wer das nicht hinnehmen will, kann technische Maßnahmen ergreifen, um sich ein wenig digitale Privatsphäre zu erhalten.

Sollen Industrie und Geheimdienste komplett außen vor bleiben, muss man seine Herkunft beim Surfen verschleiern. Dabei helfen verteilte Netze wie Tor oder JonDonym. Sie leiten die Daten nicht nachvollziehbar für andere über mehrere Server. Auf die Art kann man auch E-Mails anonymisieren, denn wer nur den Inhalt verschlüsselt, verrät weiterhin Absender und Empfänger.

Ein aktuell weit verbreiteter Tipp lautet, einen großen Bogen um große US-amerikanische Internet-Unternehmen zu machen. Doch auf Facebook wollen viele nun mal nicht verzichten. Es macht für Freunde einfach keinen Sinn, sich unter falschem Namen anzumelden. Vor allem aber sollte jeder nur das von sich ins Netz stellen, was auch alle lesen dürfen. Das gilt übrigens auch für Suchmaschinen - jede einzelne Suche bei Google wird gespeichert. Andere Suchmaschinen wie Startpage oder MetaGer sind da echte Alternativen. Und wer sensible Daten in der Cloud speichert, sollte sie auf jeden Fall verschlüsseln.

Beim Smartphone kann man die Synchronisation vieler Dienste etwa für Google abstellen. Wirklich anonym bewegt sich mit dem Mobiltelefon aber nur, wer entweder unter falschem Namen angemeldet ist oder erheblichen Aufwand betreibt, indem er zum Beispiel das Betriebssystem austauscht.

[Quelle: Heise Medien Gruppe]
nlg