eSIM nimmt Fahrt auf: Telekom Netz verbindet eBike und Fahrer mit dem WebeSIM nimmt Fahrt auf: Telekom Netz verbindet eBike und Fahrer mit dem Web

Technik
Das eBike streamt direkt von der Strecke, das Auto erkennt den Tarif seines Fahrers und das Handy kann beim Joggen mit der Smartwatch zuhause bleiben: auf dem Mobile World Congress 2018 in Barcelona s... [weiter]

Schuldenfallen mit dem passenden Handy-Tarif vermeiden

Das Handy ist für viele ein täglicher Begleiter. Eine Studie von TNS-Infratest im September zeigte allerdings, dass über die Hälfte der Bundesbürger gar nicht weiß, welche Preise im eigenen Tarif eigentlich gelten. Doch wer die Preise seines Mobilfunktarifs nicht kennt oder einen unpassenden Handy-Tarif wählt, telefoniert schnell zu teuer. "Manche Verbraucher häufen durch eine unbedachte Handynutzung hohe Schulden an. Durch den passenden Tarif und eine bewusstere Nutzung lässt sich in vielen Fällen die Rechnung erheblich reduzieren", sagt Björn Brodersen vom Onlinemagazin Teltarif.de.

Vor der Buchung einer Flatrate etwa sollten sich Verbraucher genau überlegen, ob sie tatsächlich so viel telefonieren und für welche Netze sie die Flatrate benötigen. Auch bei Minutenpaketen oder Optionen für die mobile Internetnutzung ist die Abstimmung auf das eigene Nutzungsverhalten wichtig. Wird das jeweilige Paket kaum ausgenutzt, fällt trotzdem die monatliche Grundgebühr an. Wer hingegen permanent mehr als die Inklusivleistung benötigt, hat oft hohe Folgekosten. Um den falschen Tarif zu vermeiden, ist es deshalb notwendig, sich Gedanken über die bevorzugten Netze, die Anzahl der Gesprächsminuten und verschickten SMS pro Monat oder die Intensität der mobilen Internetnutzung zu machen.

Doch nicht nur durch den falschen Tarif oder unnötig gebuchte Optionen kann das Handy zur Schuldenfalle werden. "Gerade Jugendliche nutzen mit ihrem Handy häufig Zusatzdienste, ohne sich der hohen Kosten bewusst zu sein. Dazu zählen etwa Anrufe bei Hotlines im Rahmen von Gewinnspielen oder Abstimmungen im Fernsehen", so Brodersen. Die dort genannten Preise gelten aber nur für Anrufe aus dem Festnetz, während die Nutzung des Handys deutlich teurer werden kann. Auch das Herunterladen von Klingeltönen oder die Nutzung von vermeintlichen Free-SMS-Diensten kann durch ungewollte Abos teuer werden.

"Um unerwartet hohe Rechnungen zu vermeiden, ist es notwendig, sich bei jedem Tarif oder Dienst das Kleingedruckte und die AGB genau anzusehen", rät Brodersen abschließend. "Mitunter finden sich dort Hinweise auf weitere versteckte Kosten oder etwa lange Laufzeiten."

[Quelle: teltarif.de Onlineverlag]
nlg