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Wie schützen Deutsche ihre Handys? - Neue Auswertung deckt auf

Handykauf
Die Hersteller von Smartphones sind mittlerweile bemüht, dass die Displays unempfindlicher werden. Doch es kann nicht vor den verschiedensten Gefahren geschützt werden, die es beschädigen können. Das... [weiter]

Augen auf bei Discountern: Service und Extras bleiben mitunter auf der Strecke

Immer mehr Mobilfunk-Discounter locken mit Tiefstpreisen. Demnächst will auch die Lebensmittelkette Edeka mit einem eigenen Handy-Tarif starten. Wer sich für einen Billig-Anbieter interessiert, sollte aber nicht nur auf die Preise für Telefonate und Kurznachrichten achten. Ungeahnte Folgekosten können nämlich durch eine falsch gewählte Taktung, teure Service-Hotlines oder nicht genutzte Gesprächsguthaben entstehen. Das berichtet das Telekommunikationsmagazin "connect", das die Preise und Konditionen von insgesamt 17 Mobilfunk-Discountern miteinander verglichen hat.

Aktuell kann man bei Fonic, Congstar, Blau.de, Callmobile, Plus und auch Simyo für neun Cent die Minute telefonieren. Bei Solomo kostet die Gesprächsminute ebenso wie eine SMS lediglich 8,5 Cent. Anbieter Maxxim toppt das Preisgefüge sogar mit seinem acht-Cent-Einheitstarif. Das ist zwar günstig, doch dafür kassieren alle genannten Tiefstpreis-Anbieter im ungünstigen Minutentakt, so "connect". Aldi und Rewe verlangen zwar für Anrufe bis zu 13, Tchibo gar bis zu 15 Cent die Minute, rechnen dafür aber nach der ersten Minute sekundengenau ab. Das ist für Kunden, die oft kurze Gespräche führen, meist die preiswertere Lösung.

Besonders begehrt sind die so genannten Community-Tarife, bei denen die Kunden überwiegend schon ab drei Cent die Minute untereinander telefonieren. Smobil bietet sogar einen Community-Tarif für lediglich ein Cent pro Minute an. Allerdings gilt dieser Sparpreis bei jeder Aufladung des Gesprächsguthabens nur 30 Tage lang. Wer nach dieser Zeit nicht nachlädt, zahlt fortan fünf Cent pro Minute. Vorsicht ist auch bei Callmobile und der Drillisch-Marke McSIM geboten: Wer bei diesen Anbietern innerhalb von drei Monaten weniger als sechs Euro Umsatz macht, zahlt eine Gebühr von bis zu 1,54 Euro pro Monat. Ebenso zahlen Simply-Kunden, die zwei Monate in Folge ihre Karte nicht nutzen, 1,79 Euro pro Monat Strafgebühr. Bei Anbieter Maxxim kann der Kunde sogar gekündigt werden, wenn er seine SIM-Karte innerhalb von zwei Monaten nicht aktiv nutzt und sein Guthaben nicht spätestens 15 Monate zuvor aufgeladen hat, berichtet "connect". Zudem langen einige Discounter beim Hotline-Service kräftig zu: So kostet ein Hilferuf vom Festnetz zu Simply und McSIM jeweils 1,24 Euro pro Minute. Klarmobil ist mit 1,99 Euro pro Minute sogar noch teurer.

[Quelle: connect Telekomm.magazin]
nlg