Mit ein paar Tricks können die Eltern jedoch viel Geld sparen. Das beginnt bereits beim Handykauf. "Zum SiMSen und Telefonieren eignet sich jedes Handy. Es muss also nicht das allerneuste und allerteuerste Modell sein", rät Herr Petzke. "Je weniger ein Mobiltelefon gekostet hat, desto geringer ist auch der Schaden, wenn es verloren oder bei einer Rauferei kaputt geht." Dabei möglichst bei einem von Netzbetreibern unabhängigen Laden ein Handy ohne Netzlock oder gar SIM-Lock kaufen. Denn nur mit freien Handys lassen sich die günstigen Mobilfunk-Discounter nutzen.
Oft bekommt man auch das alte Handy von Vater oder Mutter wieder flott, indem man diesem einen neuen Akku spendiert. In Internet-Auktionshäusern findet man Akkus von Drittherstellern für 10 Euro und weniger - Versand inklusive.
Auf keinen Fall sollten Eltern einen 24-Monats-Vertrag für ihre Kinder abschließen. "Handyverträge gelten nicht umsonst als Schuldenfalle Nummer eins unter Jugendlichen", warnt Kai Petzke. "Erst wird munter mobil drauflos telefoniert. Am Ende des Monats kommt dann die dicke Rechnung."
Bei den Prepaid-Karten von simyo, blau.de oder debitel-light ist hingegen eine Kostenbremse eingebaut: Mehr vertelefonieren, als auf die Karte aufgeladen wurde, kann man nicht. Zudem sind die vorgenannten Karten mit 16 Cent pro Gesprächsminute (im Inland, außer Sondernummern) bzw. 11 Cent pro SMS viel günstiger, als herkömmliche Angebote.